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Infotafel Werthschützmühle

Das Vereinsleben liegt leider immer noch brach, ist aber nicht völlig am Boden, auch wenn Zusammenkünfte derzeitig nicht stattfinden können.

Unsere „Ortschronisten“ arbeiten nach dem erfolgreichen Möbelfabrik-Buch bereits wieder an neuen, langfristigen Projekten.

Auch der Heimatverein selbst war sichtbar tätig: Seit Ende April befindet sich am Standort „Butterhäusel“ eine Tafel und informiert zur Geschichte der Werthschützmühle.

Die Bildertafel, von Friedhart Werthschütz zum 2016er Colmnitzer Schul- und Heimatfest angefertigt, fristete danach ein nahezu unsichtbares, staubiges Dasein in der Werthschützmühle. Damit war niemandem gedient. Bei einer Mühlenführung reifte daher der Gedanke, ob man das Schild nicht irgendwo draußen gut sichtbar präsentieren könnte? An einer großen Infotafel?

Gesagt, getan. Der Heimatverein ließ für die in dankenswerter Weise von Herrn Werthschütz zur Verfügung gestellte Tafel vom Zimmerer Sven Mandak ein Rahmenbauwerk aus Holz anfertigen und das Pultdach von der Fa. Veit Hocke mit Blech eindecken.

Heimatvereinsmitglieder übernahmen nach dem Winter das Aufstellen der Infotafel. Jetzt können sich nun Einwohner, Spaziergänger, Wanderer und Gäste unseres Ortes mit der Geschichte und den Arbeitsabläufen in der Mühle vertraut machen. Zusammen mit dem „Butterhäusel“, in dem man auch verweilen kann (und in dem selbst auch eine kleine Infotafel zu besagtem Häuschen hängt), ist ein schöner Infopunkt entstanden, der uns Wissenswertes über die Colmnitzer Ortsgeschichte vermittelt.

Vielen Dank an unsere Gemeindeverwaltung, die den Standort direkt gegenüber der Werthschützmühle unkompliziert genehmigte.

Fotos: A. Hubl

Geschichte der Colmnitzer Möbelfabrik / BBG

In den vergangenen Monaten ist das aktive Vereinsleben leider fast zum Erliegen gekommen. Der Heimatverein Colmnitz e.V. konnte dennoch mit dem Buch:

Geschichte der Colmnitzer Möbelfabrik/BBG

ein zeitintensives und sorgfältig recherchiertes Projekt beenden. Sächsische Archive wurden durchstöbert, ehemalige Arbeiter befragt, alte Postkarten, Fotos und Dokumente zusammengetragen. Dokumentiert wird die Geschichte des markanten Industriegebäudes im Colmnitzer Niederdorf – von den Anfängen 1894 durch den Fabrikanten Hofmann, weiter über die Hofmann & Kittel Stuhlfabrik, der Möbelfabrik Richter, dem VEB Möbelfabrik Colmnitz, dem Colmnitzer Betriebsteil des VEB Bodenbearbeitungsgeräte Leipzig (BBG) bis hin zur heutigen Industriebrache. Erfahren Sie, wie man hier einst Möbel und später mechanische Baugruppen für den Rübenroder KS-6 produzierte. Auch das kulturelle Leben wird ausführlich beleuchtet und kommt nicht zu kurz.

Andreas Hubl hat all das in einem 160seitigem Buch zusammengefasst, welches im Rahmen einer Lesung im vergangenen Dezember vorgestellt werden sollte. Leider konnte diese Veranstaltung nicht stattfinden. Das Buch ist jedoch zum Preis von 25 € an folgenden Stellen erhältlich:

  • Heimatverein Colmnitz e. V.: Rita Köhler, Colmnitz, Siedlerweg 5, 01774 Klingenberg, Tel: 035202 50484
  • Andreas Hubl: Colmnitz, Untere Hauptstr. 65, 01774 Klingenberg, Tel. 035202 50765
  • Bäckerei Sauer, Filiale Colmnitz: Colmnitz, Obere Hauptstr. 7, Tel. 035202 52236
  • Gärtnerei Hebert: Colmnitz, Gartenweg 4a, Tel: 035202 4307
  • Essig Schneider und Senfmühle: Colmnitz, Am Bahnhof 2, Tel. 035202 2040
    Friseursalon Sylvie: Klingenberg, Bahnhofstr. 4, Tel. 035202 50806

Wanderung zu den historischen Gaststätten von Obercolmnitz

Unsere Wanderung fand am 6. September 2020 bei wunderschönem Wetter statt.
Unter Führung unseres Vereinsmitgliedes Siegfried Fleischer wanderten wir, ca. 60
Wanderlustige, zu den historischen Gaststätten von Obercolmnitz.
Start war im beschaulichen Biergarten von STRACOS Erlebniswelt (ehemaliger „Oberer
Gasthof“, wo uns Herr Fleischer sehr interessante Ereignisse und Fakten aus der
wechselvollen Geschichte rund um diesen Gasthof erzählte.

Danach führte unsere Wanderung über die Obercolmnitzer Flur zur ehemaligen
Gaststätte Rüger.

Familie Rüger erwartete uns sehr gastfreundlich auf ihrem Hof, das frühere Schild
„Gaststätte Martin Rüger“ war wieder hervorgeholt und am Haus angebracht. Für alle
waren Sitzgelegenheiten aufgestellt und wir erlebten eine Atmosphäre wie zu früheren
Gaststättenzeiten. Nach dem Herr Fleischer sein Wissen an uns vermittelt und sich alle
gestärkt und etwas ausgeruht hatten, liefen wir weiter zum ehemaligen Gasthof Schelle
(heute als ehemaliges Lehrlingswohnheim bekannt).

Die letzte Station war dann das Erbgericht Colmnitz, in welchem sich heute der Yoga-
Punkt und einige Wohnungen befinden.
Den Schlusspunkt setzten wir auf dem Gelände der Freiwilligen Feuerwehr, bei Bratwurst,
Bier und anderen Getränken. Wir ließen den Tag nochmals Revue passieren und alle
waren sich einig – der nächste Wandertag im September 2021 wird kommen!

Wir möchten uns bei den Inhabern der STRACOS Erlebniswelt, der Freiwilligen Feuerwehr
und vor allem bei Familie Rüger für die nette und freundliche Aufnahme auf ihrem
Grundstück herzlich bedanken.

Fotos: Andreas Hubl

Schwibbogenfest

Zum Schwibbogenfest am 29.11.2019 konnte der Heimatverein Colmnitz e. V. erneut viele Besucher begrüßen. Als pünktlich um 18 Uhr die Lichter an unserem Schwibbogen angingen, leuchten nicht nur die Kerzen, sondern auch der Schriftzug im Sockel „Heimatverein Colmnitz“ im warmen Licht, was den Schwibbogen noch weihnachtlicher wirken lässt.

Posaunenklänge eröffneten den Abend und gemeinsam wurde das Steigerlied gesungen. Anschließend erfolgte durch Mitglieder des Bergbautraditionsvereins „Aurora Erbstolln“ erstmalig eine kleine Bergparade, die eine Runde um den Dorfplatz marschierte. Wenig später hatte auch der Weihnachtsmann trotz Schneemangels den Weg nach Colmnitz gefunden. Er kam mit der Weihnachtsmannkutsche, die zuerst zweimal am Schwibbogen vorbeifuhr. Kaum war er da, bescherte er die anwesenden Kinder, die aufgeregt eine Traube um ihn bildeten. Da sein Geschenkesack alsbald geleert war, ist davon auszugehen, dass es nur artige Kinder gab.

Bei Glühwein, Bratwurst und weihnachtlichen Leckereien verging der Abend wie im Fluge. Vielen Dank an unsere Gäste und an alle, die zum gelungenen Abend beigetragen haben.

Fotos: Andreas Hubl

Wanderung durch Colmnitz

Am 8. September ging es mit Kreiswanderwegewart Gunter Fichte auf Wandertour. Zahlreiche Colmnitzer und Gäste fanden sich dazu bei bestem Wanderwetter auf dem Dorfplatz zum Start ein. Das erste Ziel war mit dem ehemaligen Kindergarten in der Hofleite bei Czachurski schnell erreicht. Bei den älteren Wanderfreunden kamen sofort lebhafte Erinnerungen an die eigene Kindheit auf, als sie vor dem Gebäude standen.

Danach ging es weiter zur Kirche. Wir erfuhren, dass es hier an diesem Standort wohl bereits ab 1166 eine Kirche gab. Bei der anschließenden Besichtigung wurde uns unter anderem erzählt, dass der Colmnitzer Adel des Ritterguts einst einen persönlichen Eingang und einen separaten Raum mit Blick ins Kircheninnere benutzte, um dort, getrennt vom Fußvolk, am Gottesdienst teilnehmen zu können.

Nach der Besichtigung der Kirche wanderten wir den Mühlenweg entlang ins Oberdorf zur Werthschütz-Mühle. Hier erklärte uns Herr Werthschütz bei einer Führung die Funktionsweise der Mühle, die nach dem Zweiten Weltkrieg alle neun Colmnitzer Bäckereien und weitere bis in den Freitaler Raum mit Mehl belieferte. Dazu nutzte man noch bis Mitte der 1970er Jahre die Wasserkraft des Colmnitzbaches.

Am Butterhäuschen wurde nach der Mühlenbesichtigung eine kurze Rast eingelegt, bevor es vorbei am Pfarrbusch bis zum Jugendclub ging. Hier endete die Wanderung mit einem gemütlichen Grillabend.

Vielen Dank an Herrn Fichte für die vielen geschichtlichen Informationen und auch so manche Anekdote, die er zu erzählen wusste.

Fotos: Andreas Hubl

Aktion Springkraut entfernen im Colmnitzbach

Erfreulich viele Einwohner von jung bis alt waren dem Aufruf des Colmnitzer Heimatvereins gefolgt und erschienen, ausgerüstet mit Gummistiefeln, Handschuhen, Schubkarren, Eimern, Autos mit Anhängern sowie Optimismus und guter Laune an den genannten Treffpunkten. Gemeinsam ging es dem Springkraut an den Kragen! Schnell bildeten sich gut funktionierende Arbeitsabläufe heraus. Die Arbeiten waren nach geraumer Zeit doch ziemlich kräftezehrend. Außerdem attackierten immer wieder Brennnesseln die ungeschützten Arme der Helfer.

Dank der vielen fleißigen Hände gelang es, nahezu den kompletten Bachlauf des Colmnitzbaches im Ortsbereich vom Springkraut zu befreien. Vom großen Einsatz der vielen Helfer überzeugte sich auch unser Bürgermeister Herr Schreckenbach, der die Teams bei ihrer Arbeit persönlich aufsuchte und sich vom Engagement aller Teilnehmer beeindruckt zeigte, gleichzeitig aber doch etwas überrascht wirkte über die großen Bestände des Springkrauts insbesondere im Mittel-und Niederdorf.

Nach getaner Arbeit trafen sich kurz nach dem Mittag alle doch etwas erschöpften „Springkrautentferner“ auf dem Dorfplatz, um mit Bratwurst, Bier oder auch nichtalkoholischen Getränken den eigenen Akku wieder aufzuladen und gemeinsam den Tag noch einmal Revue passieren zu lassen.

Durch Mitarbeiter des Bauhofs wurde das im ganzen Dorf in vielen kleinen und großen Haufen am Straßenrand abgelagerte Springkraut abtransportiert und der Entsorgung zugeführt. Man kann ohne Übertreibung sagen, dass es viele m³ Biomasse waren!

Ein riesengroßes „Danke schön!“ gilt vor allem den vielen fleißigen Helfern, die im und am Bach unterwegs waren. Ohne euch wäre die Aktion „Springkraut entfernen“ nicht in diesem Ausmaß möglich gewesen!!

Besonderer Dank gilt den Grundstückseigentümern, die in Eigeninitiative ihren Bachabschnitt sauberhalten. Vielen Dank auch an die Gemeinde für die Entsorgung und kulinarische Unterstützung.

Da die Samen des Springkrauts mehrere Jahre keimfähig bleiben, gilt es diesen Aktionstag in den nächsten Jahren zu wiederholen. Schön wäre es, dabei wieder auf eine ähnlich große Unterstützung bauen zu können!

Bis dahin kann jeder etwas dazu beitragen, damit das Springkraut eines Tages aus dem Colmnitzbach verschwindet:
Lasst das Springkraut nicht zum Blühen kommen, damit es keine Samen bildet!

Wanderung durch Obercolmnitz

Wanderlustige aus Colmnitz und Umgebung trafen sich trotz unbeständigen Wetters am Sonntag, den 02.09.2018 auf dem Dorfplatz in Colmnitz zur zweiten geführten Wanderung des Heimatvereins Colmnitz e. V.
Herr Fichte, unser Wanderwegewart, führte uns an der Hofleite und an der Kleingartensparte vorbei bis zur Kiesgrube der Firma Dietrich. Dort schwenkten wir Richtung Obercolmnitz links ab auf den „Alten Freiberger Weg“ und querten die Sohraer Straße. Wir wanderten weiter bis zu Gahmigs Gut, dessen Mittelscheune vor Kurzem abgerissen und für altersgerechtes Wohnen neu aufgebaut wird. Die Außenfassade soll dabei wieder nach altem Vorbild rekonstruiert werden.
Unsere Wanderung endete im Ausstellungsraum der Firma Rössel mit einem Grillnachmittag und interessanten Gesprächen über Colmnitz.
Wir bedanken uns bei Herrn Fichte für die ausführlichen landschaftlichen und auch historischen Informationen sowie bei der Firma Rössel für die Gastfreundlichkeit und planen für September 2019 wieder eine Wanderung rund um Colmnitz.

Fotos: Andreas Hubl

Ein neuer Schwibbogen in der Ortsmitte von Colmnitz

Pünklich vor dem 1. Advent haben wir unseren Schwibbbogen in der Ortsmitte mit einer Einweihungsfeier aufgestellt.

Wir bedanken uns bei den Bergmännern vom Aurora Erbstolln und den Bläsern des Posaunenchores Colmnitz für die kulturelle Gestaltung und natürlich unserem Pfarrer Herfen für die Segnung. Einen herzlichen Dank auch an die Firma BKM Häuslicher Kranken- und Seniorenpflegedienst Colmnitz für die Bereitstellung des Stromes, den finanziellen Unterstützern und vorallem bei den zahlreichen Besuchern.

Wir hoffen, dass sich in der dunklen Jahreszeit viele Bürgerinnen und Bürger am Schein unseres Schwibbogen erfreuen können.

Fotos: Andreas Hubl

Unsere Wanderung durch Colmnitz

Am Sonntag, dem 03.09.2017, trafen sich wanderlustige Colmnitzer mit dem Wanderwegewart Gunter Fichte auf dem Colmnitzer Dorfplatz, um die erste geführte Wanderung des Heimatvereines Colmnitz e. V. zu starten. Das Wetter meinte es gut mit uns, denn es war trocken und weder zu warm noch zu kalt.

Gunter Fichte führte uns an der „Hofleite“ und am ehemaligen Schulgarten entlang, auf den „Alten Freiberger Weg“ vorbei an der Kiesgrube der Firma Dietrich bis zum „Galgenberg“. Von dort bot sich uns ein wunderbarer Blick über unseren schönen Heimatort. Anschließend wanderten wir auf dem „Alten Kirchsteig“ unter der Eisenbahnbrücke hindurch bis zur „Friedenslinde“ (auch bekannt als „Zimmermanns-Linde“). Hier angekommen machten wir unsere erste Rast und wurden dabei mit Getränken und einer erneut herrlichen Aussicht verwöhnt. Unser letzter Wanderabschnitt führte über den „Plattenweg“ in Richtung „Folge“ weiter auf dem „Heuweg“, wo wir nochmals kurz rasteten, bis ins „Tännicht“ hinein. Wir überquerten die Betonbrücke, nahe des Mittelpunktes von Sachsen und kamen letztendlich an unserem Ziel, dem Weidegut Colmnitz, an. Dort konnten wir uns bei einem gemeinsamen Grillen wieder stärken, denn immerhin haben wir in 3,5 Stunden ca. 8,5 km zurückgelegt.

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Gunter Fichte bedanken, der uns während der gesamten Wanderung mit zahlreichen interessanten historischen als auch landschaftlichen Informationen unterhalten hat. Da es eine sehr schöne Wanderung war, die von den Colmnitzern gut angenommen wurde und den ein oder anderen sogar an Orte im eigenen Heimatort geführt hat, an denen er bisher noch nicht gewesen ist, planen wir für September 2018 unsere zweite Wanderung mit Gunter Fichte ins Colmnitzer Oberdorf.

Fotos: Andreas Hubl

Wandert mit uns durch Colmnitz

Am Sonntag, dem 03.09.2017, findet für alle Interessierten und Wanderlustigen eine geführte Wanderung mit dem Wanderwegewart Gunter Fichte durch Colmnitz statt.

Treff: 14:00 Uhr auf dem Dorfplatz Colmnitz

Das Ende unserer Wanderung wird gegen 18:00 Uhr im Weidegut Colmnitz sein. Dort kann sich bei einem gemeinsamen Grillen wieder gestärkt werden.

Wer nicht ganz so gut zu Fuß ist, ist dennoch recht herzlich ins Weidegut eingeladen. Gunter Fichte wird dort nochmals einige ortsgeschichtliche Informationen vortragen.

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme.